
Am heutigen “Tag des Kaffees” steht mein Lebenselexier natürlich im Mittelpunkt.
Für mich ist Kaffee ein Fest für die Sinne. Ob als Muntermacher am Morgen (ganz wichtig!!!), als Energiespender während der Arbeit oder als Abrundung eines feinen Essens (Espresso) - ich brauche meinen Kaffee, um einen gelungenen Tag zu erleben.
Damit stehe ich nicht alleine da. Rund neun von zehn Europäern trinken Kaffee.
Wie schaut es mit Dir aus? Trinkst Du auch gerne Kaffee? Oder auch nicht? Der Test verrät es Dir! Klick einfach auf den Button…

Weise und kreative Köpfe philsophieren gerne über die wichtigen Dinge des Lebens.
Dabei ist interessant, wie häufig und in welchen Weisheiten, Bildern und Gedanken Kaffee verwendet wird.
“Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken.” (Jonathan Swift) “Der Kaffee muss heiss sein wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe.” (Talleyrand) “Ei wie schmeckt der Coffee süße, lieblicher als tausend Küsse, milder als Muscatenwein.” (Johann Sebastian Bach) “Der Kaffee kommt in den Magen, und alles gerät in Bewegung; die Ideen rücken an wie Bataillone der Grand Armeé auf einem Schlachtfeld.” (Honoré de Balzac) “Kaffee die Politiker weise macht, damit sie können erkennen, was sonst verhüllt das Dunkel der Nacht.” (Alexander Pope) “Ich konnte immer in ein Café gehen und schreiben und konnte den ganzen Vormittag bei einem café creme arbeiten, während die Kellner das Café säuberten und ausfegten und es nach und nach wärmer wurde …” (Ernest Hemingway, Paris – ein Fest fürs Leben)
Früher war Kaffee Währung im Schwarzhandel. Heute ist er für die meisten Menschen das unverzichtbare Lieblingsgetränk und entwickelt sich immer mehr zum Lifestyle-Getränk.
Um einen vollendeten Kaffee genießen zu können, müssen viele Faktoren stimmen:
die Bohnen, die Röstung, das Wasser, die Maschine und nicht zuletzt die Tasse.
Wenn alles stimmig ist, lässt sich Kaffee auch gerne mit besonderen Zutaten verfeinern oder aber auch gerne von leckeren Kleinigkeiten oder gar Hauptgerichten begleiten. Ein paar meiner Lieblingsrezepte möchte ich Euch anlässlich des heutigen Tages zur Verfügung stellen:

Orangenkaffee
Zutaten: 2 Tassen heissen Kaffee, 1 EL Zucker, 1 EL gehackte Orangenschalen, 4 Schnapsgläser Cognac, Sahne.
Zubereitung: Alle Zutaten bis auf die Sahne vermischen und in Gläser füllen. Die Sahne steif schlagen und auf den Orangenkaffee geben. Nach belieben mit Orangenschale oder Orangenstückchen garnieren.
Mokka-Eclairs
Zutaten:
Teig: 1/4 l Milch, 120 g Mehl, 1 EL Zucker, 4 Eier, 1 Prise Salz, 75 g Butter.
Creme: 0,4 l Milch, 1/2 Päckchen Vanillepudding, 4 Eigelb, 100 g Zucker, 3 Kaffeelöffel Pulverkaffee.
Glasur: 130 g Puderzucker, 6 EL starker Kaffee, einige Tropfen Essig.
Zubereitung: Milch, Zucker, Salz und Butter unter Umrühren aufkochen. Hitze zurückschalten, das Mehl hineinschütten und unterrühren. Ca 5 Minuten rühren, bis eine feste geschmeidige Masse entsteht. Kurz abkühlen lassen und die Eier einzeln untermischen. Auf ein bemehltes Blech Streifen spritzen und im vorgeheizten Backofen bei 250 °C 25 Minuten backen. Die Eclairs abkühlen lassen und längs aufschneiden.
Für die Creme den Zucker und die Eigelb schaumig schlagen. Kaffee- und Puddingpulver dazugeben. Anschließend die kochende Milch einrühren. Kurz aufkochen lassen, bis die Masse eindickt. Für die Glasur den Puderzucker mit dem Kaffeepulver anrühren und einige Tropfen Essig dazugeben. Die Eclairs-Hälften mit Creme füllen, zusammensetzen und die andere Hälfte mit Glasur bestreichen.
Perlhuhnbrust mit Thymian an Espresso-Portwein-Reduktion Zutaten für 2 Personen: 2 Perlhuhnbrüste zu ca. 160 g, 1 EL Sonnenblumenöl, 1 Zweig Thymian, 1 EL Butter, 0,4 l Portwein, 1 Espresso, Salz und Pfeffer — Beilage: 150g neue Kartoffeln, 1 TL Salz, 2 EL Sonnenblumenöl, 2 Zweige Rosmarin, 1 EL Butter, Salz aus der Mühle - 150 g Möhren, 2 Orangen, 1 Prise Zucker, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer
Zubereitung: Perlhuhnbrüste mit Salz und Pfeffer würzen, im heißen Sonnenblumenöl beidseitig kurz anbraten, mit einem Zweig Thymian und einem Stück Butter in den auf 160 Grad vorgeheizten Ofen schieben und 10 Minuten garen.
Portwein in einem kleinen Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten zu sirupartiger Konsistenz reduzieren. Topf vom Feuer nehmen und einen frischen Espresso dazugeben. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken, nicht mehr aufkochen.
Perlhuhnbrüste halbieren und auf einem vorgewärmten Teller mit dem Thymianzweig anrichten, mit der Portwein-Espresso-Reduktion umsprenkeln.
Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser 12 Minuten kochen, abgießen. Sonnenblumenöl in einer flachen Bratpfanne erhitzen, die gut abgetrockneten Kartoffeln dazugeben und in 3 Minuten goldbraun braten. Zum Schluss die Butter und den gezupften und grob gehackten Rosmarin dazugeben, kurz schwenken und mit Salz würzen.
Möhren schälen, in ca. 10cm lange Stücke schneiden. Orangenschale dünn abschälen und in sehr schmale Streifen schneiden. Orangen auspressen und den Saft mit den Möhren und einer Prise Zucker und Salz in eine Kasserolle geben, zugedeckt aufkochen, dann bei kleiner Hitze 5 Minuten knackig garen. Olivenöl und Orangenschale dazugeben, abschmecken und servieren.

Wer mich auch nur ansatzweise kennt, der ist sich sicher, dass sich auf meinem Teller keine Möhren tummeln werden. Aus sicherer Quelle weiss ich jedoch, dass die o.g. Möhrchen ein Genuss sind. Viel Spass beim Kochen, Zubereiten und Geniessen.
A prospos Geniessen: Beim Genuss von Kaffee scheiden sich die Geister - ganz nach dem Motto:
Andere Länder - andere (Kaffee-)Sitten
Ein türkisches Gesetz aus früheren Zeiten zeigt, wie ernst es den Menschen mit dem Genussmittel Kaffee war. Das besagte Gesetz bestimmte, wenn ein Ehemann der Gattin den Kaffee verweigere, so sei das ein Grund zur Scheidung.
Wenn Du Lust hast, einen kleinen Einblick in internationale Kaffeetraditionen zu erhalten, dann klicke hier:
Also, ehrlich gesagt, so Kaffee-verrückt ich auch bin, aber auf die Spezialität aus Kanada verzichte ich zu gerne. *gulp* Hoffentlich schiebt mir niemand heimlich das Gebräu unter… wir planen nämlich, einen feinen Urlaub im Wohnmobil durch Kanada.

Okay, zurück zum eigentlichen Thema: Kaffee
Wer noch nicht genug hat, der sei gerne eingeladen, dieses nette Spielchen zu testen:
Versuche doch mal mit der Untertasse, die herunterfallenden Tassen und Kaffeebohnen aufzufangen, aber den Steinen auszuweichen.
Aufgefangene Tassen ergeben mehr Punkte als die Kaffeebohnen.
Ganz klar: Je grösser und je schneller, desto mehr Punkte gibt es.
Steine demolieren die Untertasse und kosten Energie. Tassen und Kaffeebohnen, die nicht aufgefangen wurden, brauchen auch Energie auf.
Mit 100% Energie beginnt das Spiel. Wenn die Energie aufgebraucht ist, explodiert die Untertasse.
Du spielst mit diesen Tasten:
- Linke Pfeiltaste:
Untertasse nach links bewegen
- Rechte Pfeiltaste:
Untertasse nach rechts bewegen
- Pfeiltaste nach oben:
Untertasse nach oben bewegen
- Klick ein Klick ins Spielfeld:
aktiviert den Startknopf
- Leertaste:
startet das Spiel
Viel Spass!
Wer immer noch nicht genug hat, der möge sich an dieser Stelle den Film des Deutschen Kaffeeverbandes zum heutigen “Tag des Kaffees” ansehen.
Kein Lebensmittel enthält so viele Duft- und Aromastoffe wie der Kaffee. Dieser Film erzählt, wie der Kaffee populär wurde und wie er produziert wird.
Schaltet Euren Lautsprecher ein, lehnt Euch zurück und taucht ein… in die faszinierende Welt der Bohne mit all ihren Geheimnissen. Ich gehe mir derweil einen frischen Kaffee brühen.
till the next time “Cheers”,
P.S.: Okay, ich sehe schon… Du bist auch Kaffee-Junkie! Dann nichts wie los! Anlässlich des heutigen “Tag des Kaffees” lassen es sich viele Kaffeeunternehmen nicht nehmen, einen Einblick in die Welt des Kaffees geben. Verschiedenste Aktionen vom „Tag der offenen Tür“ über gemeinsames Rösten mit Besuchern bis zu Ausstellungen und besonderen Aktionen finden im gesamten Bundesgebiet statt. In den beiden Kaffeemetropolen der Bundesrepublik, Hamburg und Bremen, sind mehrere Veranstaltungen geplant.
An vielen Orten, angefangen bei Supermärkten über Bäckereien oder Kaffee-Bars und Coffee-Shops, wird es ebenfalls kleinere und größere Kaffee-Aktionen geben, sei es eine Tasse Kaffee für 1,00 € oder aber Sonderangebote für das frisch gemahlene Pfund…
Viel Spass!
Dinge, die Du vielleicht nicht von mir weisst
…vielleicht aber auch gar nicht wissen willst.
Wenn Dir meine Geständnisse zu persönlich sind, dann klicke bitte einfach oben links auf den Button “next blog”.
Ich bin bestimmt nicht böse darüber.
1. Auswandern
möchte ich lieber heute als morgen.
Konkrete Vorstellungen, wohin, habe ich nicht. Mir schwebt ein kleines Landhaus vor, irgendwo im Süden… Sonne, (Sand-) Strand, Meer…
Aber die Grundvoraussetzung wäre, das meine ganze Familie mitkommt, da ich sonst furchtbares Heimweh hätte.
Da dies nicht möglich ist, bleibe ich hier und friere.
2. Locken
Ich habe lockiges Haar.
Wie es bei Lockenköpfen meist üblich ist: Ich habe es immer gehasst, besonders, wenn es regnet oder einfach nur feucht ist.
Sobald meine Locken mit Wasser in Berührung kommen sehe ich aus, wie ein wilder Wischmop.
Darum liebe liebe LIEBE ich mein Glätteisen.
Zum ersten Mal kann ich meine Locken bändigen.
Da sich aber herausgestellt hat, das Mr F ganz vernarrt in meinen Wischmop-frisch-aus-dem-Bett-Look ist fange ich so laaaangsam an, meine Löckchen zu mögen, zumindest freunde ich mich mit ihnen an…
3. Glaube - Liebe - Hoffnung
Getauft wurde ich evangelisch, in der Nikolaikirche zu Dortmund am 14.07.1974.
Mein Taufspruch ist
“Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!” (JES 43.1)
Im Laufe der Zeit hat sich habe ich meinen eigenen Glauben an Gott entwickelt, denn viele Ansichten der Kirche kann ich nicht nachvollziehen.
Ich glaube fest an Gott und vorallem - auch heute noch - an meine kindliche Vorstellung vom “Himmel”, in den die geliebten Menschen einziehen, die wir im Laufe unseres Lebens hergeben müssen.
Die Vorstellung tröstet mich seit je her, denn sie gibt mir die Hoffnung, dass ich die Menschen, die mir so schrecklich fehlen, bei Zeiten wieder sehen werde.
Für mich stirbt niemand “wirklich” - man zieht nur um, an einen schöneren Ort und wacht als Schutzengel.
Als Mr L geboren wurde bin ich alsbald mit ihm unter freien Himmel gegangen und habe ihn meinen Omis und Opis vorgestellt…
Auch wenn ich nicht ganz konform mit den kirchlichen Vorstellungen übereinkome, soll Mr L auch bald getauft werden.
“Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.” (JOH 8.12)
Als kleines Mädchen hatte ich immer den Traum, in weiss zu heiraten… die Liebe meines Lebens.
Vielleicht wird dieser Traum eines Tages Wirklichkeit, ganz klammheimlich und unkompliziert… in einer kleinen Kapelle in Vegas… Mr L streut Blümchen…
“Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, am größten jedoch unter ihnen ist die Liebe.” (Paulus, 1 Kor 13,13)
Wer weiss…? Gefragt hat Mr F ja schon… gaaaaanz romantisch… (NATÜRLICH hab ich “JAAAA!” gesagt!!!)
4. Pizza
Ich liiiiebe Pizza… aber das war bestimmt nicht immer so.
Als ich drei Jahre alt war haben wir in Massholm Urlaub gemacht. Meine Eltern haben mich zum Abendessen in eine feine Pizzeria ausgeführt.
Ich habe die Pizza ordnungsgemäss kurz probiert, um dann lauthals im Restaurant zu verkünden:
“IGITT! Mamiiiii, der Koch kann ja gar nicht kochen!”
(Sorry für die Blamage, MaPa!)
5. Winter
finde ich be…scheiden.
Allerdings gibt es 2 Ausnahmen:
- Schnee
Ich kann Schnee “voraus riechen” und freue mich immer diebisch, wenn ich den Geruch in der Nase habe.
Die Luft duftet soooo herrlich frisch, wenn Neuschnee fällt.
Ausserdem mag ich das knarzende Geräusch, wenn man durch frischen Schnee stapft…
- Heiligabend
White Xmas… was kann es Schöneres geben?
Den Rest der Zeit, wenn es lausig kalt ist
[der Weihnachtsmarkt geschlossen, der letzte Glühwein leer getrunken, keine (Brat-)Äpfel mehr im Haus, kein knisterndes Kaminfeuer (Oh, wie vermisse ich Mr F´s guten alten Kamin), keine warmen Wollsocken…] würde ich zu gerne Winterschlaf halten.
6. Höhenangst
Im Alter von 4 Jahren habe ich meiner lieben Omi Anni stolz berichtet, wenn ich gross bin werde ich Seiltänzerin.
Omis Einwände, ich könnte in ein grosses Elefantengeschäft (zu deutsch: Überdimensionaler Haufen SCHEISSE) fallen, haben mich nicht so sehr beindruckt, wie meine später aufkommende Höhenangst.
Mit Angst kann ich nicht leben - ich hasse es, wenn ich beinträchtigt werde.
Gegen die Arachnophobie ist Sir Humphrey bei mir eingezogen (wie bereits berichtet).
Dieses “Experiment” hat zwar nicht wirklich zum gewünschten Erfolg geführt, aber immerhin “face your fears: Höhenangst”.
Beim Bungee-Jumping hätte ich beinahe gepatzt, aber nicht beim Fallschirm-Springen…
Höhenangst? Keine Spur… aber das Thema “Seiltänzerin” ist vom Tisch, denn ich habe Angst vor Clowns (kleiner Scherz am Rande).
7. Milchzähne
Mit grösster Spannung verfolge ich, wie Mr L´s erste Milchzähnchen spriessen.
Ich bin gespannt, in wie weit er nach mir kommt, denn ich habe immernoch einen Milchzahn.
Ja, im Alter von 32.
Dieses kleine putzige Zähnchen wollte einfach nicht ausfallen… und weil er gesund ist hat er bislang auch keine Räumungsklage erhalten… zu Mal auf den zahnärztlichen Röntgenbildern nicht klar erkennbar ist, ob darunter ein Zahn vorhanden ist…
8. Senf
Ich liebe Senf, besonders den scharfen “Düsseldorfer Löwensenf” (Herrlich, dieses Kribbeln in der Nase!).
Senf könnte ich auf (fast) allem essen: Eier, Salat, Fritten, Thunfisch, sogar Bananen
(Pervers, oder?).
Als ich noch als Messe-Hostess gearbeitet habe, habe ich immer die Senf-Tütchen gehortet und mir heimlich pur reingepfiffen.
Heute esse ich öfter Senf aus dem Glas, wie andere Leute Nutella.
9. Namen
Wenn ich ein Junge wäre, dann hätten meine Eltern mich Manfred genannt.
Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Grund, warum ich / wir uns so schwer getan haben, einen Namen für Mr L zu finden.
Obwohl es eine Ehre gewesen wäre, nach meinem (Paten-)Onkel benannt zu werden, bin ich sicher, es hätte auch zeitgemässere und vorallem schönere Namen gegeben.
So bin ich doch sehr froh, dass ich ein Mädel bin.
A prospos Mädel: Falls Mr L irgendwann ein weibliches Mitbaby bekommen sollte, so haben wir schon einen Namen für die Kleine ausgedacht.
Falls er ein männliches Mitbaby bekommt - man glaubt es kaum - steht auch der Name schon fest.
Weiterhin möchte ich mich bei allen Manfreds dieser Welt entschuligen:
Klasse Name, den Ihr da habt, allerdings nicht für mich… ;-P
10. Parkplatz
Ich parke exakt zwischen den Linien, mit gerade stehenden Rädern…
Egal, wie spät ich dran bin oder ob es mich 1.365 Korrekturzüge kostet.
Eher steige ich nicht aus.
Nein. NIE.
11. Komplimente
kann ich nur schwer annehmen, zumindestens im Moment, denn ich fühle mich in meiner Haut nicht besonders wohl.
Einerseits werde ich ganz schnell unbeholfen, wenn man mir ein Kompliment macht, denn ich stehe nicht mehr so gern im Mittelpunkt, wie früher.
Andererseits bin ich auch ein wenig getroffen, wenn ich mich aufbrezele und mir niemand sagt, dass ich (heute) toll aussehe.
Ich schiebe das Ausbleiben des Kompliments dann ganz schnell auf die post-natalen Kilos, obwohl ich auch ein wenig stolz bin, dass von den ursprünglichen 54 kg, die ich in der Schwangerschaft zugenommen habe (Gestose sei Dank) “nur noch” 12 Kilo auf meinen Hüften kleben.
Das schönste Kompliment, dass man mir machen kann, ist, mich humorvoll oder witzig zu nennen. Ich mag meinen bösen Humor. Darum wäre mir auch das Liebste, alle meine Freunde läsen meinen blog (und ihre Eltern und Geschwister und Nachbarn und …).
Das ist wahrscheinlich einer meiner merkwürdigsten Züge… der gleichzeitige Wunsch nach Aufmerksamkeit und Ruhe…
Das und der dritte Arm, der mir aus dem Kopf wächst *ggg*
12. Gedichte
In der 6. Klasse haben wir zwecks Weihnachtsfeier im Musikunterricht einzelne Aufführungen geplant.
Ich hatte keine besondere Lust, schon wieder an einem Theaterstück teilzunehmen… zumal wir ein Stück im Sitzen vortragen sollten, bei dem der Text auf dem Tisch gelegen hätte, den wir nur ablesen müssten.
Im Chor singen wollte ich auch nicht, also wählte ich ein weihnachtliches Gedicht aus.
Bei der Aufführung - OH SCHRECK - hatte die Texthexe das lange Gedicht aus meinem Schädel gezaubert. Blank, absolut nichts war übrig. Ich stand also vor unserem Publikum und hatte NICHTS zu sagen.
Auch heute noch fällt mir nicht ein einziges Wort mehr ein.
Ich habe dann recht unbeholfen ein anderes Gedicht (Vierzeiler!!!) gestottert…
Der erhoffte Applaus für meinen ursprünglich geplanten 15-minütigen Gedicht-Vortrag hielt sich natürlich arg in Grenzen.
Das ist der Grund, warum ich danach lieber in die Thaeter-AG UND den Schulchor eingetreten bin.
Meine Nervösität bei öffentlichen Reden habe ich erst nach und nach in den Griff bekommen… um dann irgendwann technische Trainings abzuhalten - aber dabei spricht man ja “nur” in ein Mikro und schon gar nicht in Reimen.
13. Weiber
Meine beste Freundin in meiner Kindheit war ein spanisches Mädchen -Sonja. Sie ist zurück in die Heimat, nach Zaragossa, gezogen, als ich 10 jahre alt war. Ich wünschte, ich könnte Kontakt mit ihr aufnehmen.
Gleiches gilt für Karo. Ich habe sie 2000 auf der AAA in Berlin kennengelernt. Sie ist dann 2003 der Liebe wegen (Ciao, Paolo) nach Elba gegangen und von dort aus nach Florenz gezogen. Ende letzten Jahres führte ihr Weg sie nach London. Leider haben wir etwa zur selben Zeit den Kontakt verloren. Ich vermisse sie sehr, denn es gibt nur wenige weibliche Wesen, mit denen ich über einen längeren Zeitraum auskomme.
Meist kracht es irgendwann fürchterlich, weil ich das Hühnergeschnatter und vorallem das Hühnergepicke (!!!) nicht ertragen kann.
Momentan gibt es aber ein paar Mädels, mit denen ich gut auskomme. Vielleicht liegt es daran, dass ich als Mami ruhiger geworden bin und mich nichts mehr so leicht aus der Fassung bringt.
Danke: Mami, Heidi, Hanna, Kerstin und (last but not least!) Sonny
14. Musik
Auch die Texthexe scheint ein Gewissen zu haben… zumindestens in arg begrenzter Form.
Heute reicht es, wenn ich einen Song ein bis zweimal höre, umden Text auswendig zu können. Dies trifft nicht nur bei deutschen oder englichen Musikstücken zu, sondern auch bei den Sprachen, die ich weniger gut spreche, wie z.B. italienisch oder spanisch (selbst türkisch… und ich kann eigentlich nur richtig gut auf türkisch SCHIMPFEN).
Solltest Du also nach einem bestimmten Lied suchen, so piep mich an und schicke eine Textzeile. Wenn wir uns persönlich kennen, dann ruf an und sing es vor *ggg*. Ich gebe mein Bestes, Dir bei der Suche behilflich zu sein. (Precist, eller, kära Janne?)
Leider zeigt die Texthexe keine Kompromissbereitschaft…
Es gibt nur SCHWARZ (gar kein Text) oder WEISS (alle Texte).
Wobei in diesem Fall weiss manchmal tiefschwarz ist…
Die Texthexe macht keinen Halt vor Liedern, die ich abscheulich finde.
Kein Erbarmen, nichtmal bei Britney Spears dämlichem Geträller!
15. Spiele
Ich liebe Gesellschaftsspiele.
Vor meinem Umzug habe ich regelmässig zu Spieleabenden eingeladen, meine Lieben bekocht und stundenlang “Die Siedler” gespielt. Neben den Strategie-Spielen mag ich besonders lustige Spiele, wie zum Beispiel “Tabu”, “Das Nilpferd auf der Achterbahn” oder aber “Activity”. Psychologische Spiele wie “Therapy” können auch ganz witzig sein, je nachdem, wie gut man die Mitspieler kennt.
Die “Siedler”-Abende vermisse ich schon ganz schön.
Vielleicht bietet sich ja beizeiten Gelegenheit für eine Neuauflage?
Worüber ich mich masslos ärgere ist, dass ich, mal abgesehen von “Mensch Ärgere Dich Nicht”, keines der gängigen Brettspiele beherrsche.
“Dame” und “Mühle” müssen auch nicht sein, aber ich gäbe so manches dafür, “Backgammon” spielen zu können, zumal Mr F richtig richtig RICHTIG gut spielt.
Und? Wann bringst es mir Backgammon bei, mein Schatz?
16. Augen
Meine Augen verraten mich…
Eigentlich habe ich blaue Augen, aber meine Augenfarbe ist arg emotionsabhängig.
Wenn ich traurig bin, dann geht die Farbe eher ins Graue, wenn ich sauer bin werden meine Augen eher grün. E
s gab bislang nur einen Menschen in meinem Leben, der mich mit grün-braunen Augen erlebt hat. Diesen “jemand” habe ich just an dem Tag aus meinem Leben verbannt. Seit die alte Akne-Hackfresse Geschichte ist, ist meine Augenfarbe, bis auf wenige Ausnahmen, blau.
17. Bart
Wenn ich kein weibliches wäre, wie ich es zweifelsohne bin, dann hätte ich bestimmt einen Bart.
Zugegeben, mit kleinen Einschränkungen:
Wahrscheinlich wäre ich Winter-Bart-Träger, denn laut Mr F juckt ein Bart im Sommer bestialisch.
Ferner sei für´s Protokoll vermerkt:
Keine Schenkelbürste, kein Backenbart, kein Wildwuchs, vorallem keine bayrisch gezwirbelte Fönwelle - das grenzt ja schon an Gesichtsfrisur…
Abends mit Bartschutzhülle schlafen gehen und jeden Morgen 2 Stunden früher aufstehen und mit “Bartwichse” (klingt schon lecker, oder?) handtieren um das entstandene Gebilde anschliessend mittels Fön in betongleichen festen Aggregatzustand zu bringen?
Danke, nichts für mich.
Mir schwebt eher ordentlicher ein 3-Tagebart oder ein fein gestutzter Henriquatre à la Kevin Kuranyi vor, denn diese Bärte finde ich super sexy…
Aber in meinem jetzigen Leben werde ich darauf verzichten müssen, denn zusätzlich zu der Tatsache, dass eine Frau mit 3-Tage-Bart ziemlich daneben aussieht… es wächst auch nichts in meinem Gesicht.
Ausserdem ist es irgendwie doch gut, dass ich kein Mann bin, denn ich glaube, ich bewundere lieber den 3-Tage-Bart meines geliebten Mr F.
Bart auf Bart… das knistert so…
18. Kaugummi
kauen finde ich dämlich. Ich könnte die Wände hochgehen (oder vor Wut grüne Augen bekommen) wenn mir jemand gegenübersitzt und mich schmatzend ankaut, wie eine menschgewordene Kuh.
Dabei ist es völlig egal, ob ich ein Gespräch mit dieser Menschenkuh führe, oder nicht. Meist vergeht mir ohnehin die Lust auf´s Reden, wenn ich sehe, wie sich das Kaugummi über Amalgan-Füllungen schiebt um anschliessend über die Schlabberzunge gestülpt zu werden und final als überdimensionale Blase in MEINEM Gesicht zu platzen.
Und NEIN, ich bin nicht neidisch, weil ich aufgrund meines Zungenpiercings keine Blasen mehr zustande bekomme und - schlimmer noch - sich das blöde Gummi am Piercing verheddert.
Ich fand Kaugummi-Kauen als Kind schon dämlich, weil nach spätestens 5 Minuten der Geschmack abgekaut ist und ich das Gefühl habe, an einem alten Autoreifen zu knabbern.
Die einzig halbwegs akzeptable Situation ist im Flieger, bei Start und Landung - zwecks Druckausgleich, aber dann bitte dezent - ohne *MUUUUH*!
19. Ekel
Wenn ich mich so richtig ekele, dann habe ich meist lange Zeit etwas davon.
Lippenherpes lässt grüssen. Spätestens am nächsten Tag blühe ich wie ein Rosenstrauss.
Ich bin erst einmal wissentlich verschont worden. Ziemlich am Anfang unserer Beziehung war ich mit Mr F feudal speisen - beim Japaner.
Ein umfangreiches Menü wurde kredenzt, begleitet von Show-Cooking.
Im amuse-geule befand sich eine Delikatesse, die ich zu mir nahm, um nicht dumm vor meinem neuen Lover da zu stehen… (unnötig zu erwähnen, dass er schlauer war als ich… und Abstand nahm von IHR…)
Ich hab sie aus dem Häuschen gepult und gegessen. Komplett.
Am Stück geschluckt, incl. Stempel, denn das ekelhafte DRExXxDING lies sich nicht zerkauen.
Tage später hatte ich das Gefühl, sie ist noch da und kriecht langsam durch meinen Magen.
Da bis heute kein Beweis gefunden werden konnte, dass sie wieder draussen ist, habe ich bei unterstützender Wirkung von Caipi ab und an das Gefühl, sie dreht schleimig ihre Runden durch meine Innereien *schauder*.
Aber der übliche Herpes blieb zum Glück aus. Muss an der hervorragenden Gesellschaft gelegen haben…
20. Brillen
Ich liiiiebe Sonnenbrillen.
SO sehr, dass ich mir täglich eine kaufen könnte. Ich finde auch, dass mir die meisten Sonnenbrillen gut stehen, ganz im Gegensatz zu “normalen” Brille, sprich: Sehhilfen.
Ich laufe seit ewigen Zeiten trotz Sehschwäche und Hornhautverkrümmung ohne Brille durch die Gegend, denn ich finde einfach keine Brille, mit der ich nicht aussehe, wie ein Pfannkuchengesicht mit Nasen-Fahrrad.
Eine Sonnenbrille mit Stärke kommt mir nicht ins Haus (Ich bin nicht Heino 2!).
Kontaktlinsen wären noch okay, sind aber ich empfinde sie teilweise als sehr unpraktisch.
Sei´s drum!
21. Hobby
Ein “richtiges” Hobby habe ich nicht.In des Staaten habe ich mal eine Redewendung gehört, die auf mich zutrifft:
“I am a jack of many trades but a master of none”
- Ich fotografiere sehr gerne (hauptsächlich Pflanzen und natürlich Mr L in allen Lebenslagen, kann aber Fotos von mir -bis auf wenige Ausnahmen- nicht ausstehen)
- Wenn es mir richtig gut geht, dann verstecke schnell meine Leinwand, Pinsel und Acrylfarben… sonst findest Du mich Stunden später als bunten Farbklecks vor.
- Ich entwerfe seit Jahren (heimlich) eigene Kleidung und wäre sehr gerne Designerin geworden.
Leider habe ich mich bislang nicht getraut, eine Collection auflegen zu lassen. Irgendwann lasse ich aber bestimmt mal einen meiner Entwürfe nähen, denn ich kann leider nicht schneidern.
Genauer gesagt: Ich bin eine absolute Handarbeits-Niete.
Ich wünschte, ich könnte Stricken (wo wir wieder bei den fehlenden Wollsocken wären). Aber vielleicht verrate ich Euch sogar, dass es “mein eigenes Teil” ist, dass ich gerade trage, wenn es mal soweit ist.
- Ich koche leidenschaftlich gern, versuche aber (meist vergeblich), mich beim Essen zurück zu halten.
- Ich habe vor Jahren in Urlaub (DOM REP) einen Tauchschein gemacht, zunächst scuba-diving. Inzwischen bin ich rescue-diver und völlig verrückt nach Nitrox-Tauchen.
Mr L zuliebe stelle ich diese Leidenschaft aber nun zurück… Kein Wunder, denn mich hätte beinahe mal ein Tiefenrausch dahin gerafft.
22. Beine
Ich bin zwar nur 1,72m gross, habe aber recht lange Beine.
Zum Glück, kann ich nur sagen, denn dann fallen meine runden Hüften nicht soooo sehr auf.
Rund? Pessimisten nennen es fett… *grins*
23. Kitsch
Ich habe vor einigen Jahren versucht, dem Kitsch zu widerstehen.
Grösstenteils gelingt es mir… es sei denn, ich bin im Urlaub.
Ich kann einfach bei den kitschigen Souvenirs nicht “NEIN” sagen.
Darum ziert eine Wand voller Urlaubs-Kitsch unsere Wohnung.
Bei dem einen oder anderen Souvenir kann ich im Nachhinein nur mit dem Kopf schütteln. Das Übelste vom Übesten ist - glaub ich - eine Holz-Blockflöte in Form eines kleinen dicken Penis.
24. Naht
Als Kind bin ich mehrfach auf den Schädel gefallen und musste genäht werden…
Ja genau, DAS erklärt so einiges.
Als ich mit meiner Mami auf dem Weg zu Omi war, balancierte ich auf einer Mauer. Meine Mami hatte bei Hände voll, mit Tragetaschen, gefüllt mit Gemüse aus dem Garten meiner Patentante. Ich war zu klein, um an den Klingelknopf zu erreichen und bin kurzer Hand von der Mauer gesprungen. Mein erster Kopfsprung *splatter*…
Den spektaklärsten Sturz meines Lebens hatte ich allerdings mit einem BMX-Rad. Ich bin auf feuchtem Laub ausgerutscht und vom Garagendach gestürzt. Leider boten die Haken der Wäscheständer keine schmerzfreie Bremsmöglichkeit für mich…
25. Glück
Ich bin mit Glück gesegnet…
Mein Mann ist mein Traum-Mann, unser Kind ein Wunschkind.
Wieviel Glück kann man / frau haben?
Schau hier:
catch ya,
Aaaaaaah, Ciao a tutti, eh!
Biste Du auck nokke soooo müde und weisste nixxe, wie komme in dee Pusche heutee, eh? Machta nixxe, eh…
Klickste Du einfakke auf die kleine Bildchee, eh… wirste Du wakke von selbste, eh…
Love ya all later,
Mr L hat seine 2. Doppelimpfung viel besser verkraftet als die erste Impfung letzten Monat! Merci…





















































